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Für gelungene Ferien ist neben guter Planung und Verlässlichkeit der Reiseveranstalter auch Ihre persönliche Grundeinstellung wichtig. Im fernen Osten gehen die Uhren manchmal anders. "Schweizer Perfektion" ist nicht überall selbstverständlich - das freundliche Wesen der Menschen und Ihre Hilfsbereitschaft gleichen aber vieles wieder aus. Der Fremde ist ein gerngesehener und willkommener Gast, der allerdings Mentalität und Traditionen des Gastlandes achten sollte. Ausserdem steht uns ein guter Schuss "mai pen rai" (macht nichts) und etwas Toleranz gut. Wäre die Welt überall gleich, bräuchten wir ja nicht zu verreisen....
 
Thailand ist ein Staat in Südostasien, welches im Nordwesten und Westen an Burma (dem heutigen Myanmar), im Süden an die Andamanensee, Malaysia und den Golf von Thailand, im Südosten an Kambodscha, im Osten und Nordosten an Laos grenzt.
Die Ausdehnung vom Norden bis zum Süden beträgt etwa 1600 km; vom Westen bis zum Osten, an der breitesten Stelle, um 800 km.
Die Thais selber nennen ihr Land Müang Thai oder Phratet Thai. "Thai" bedeutet in der Landessprache "frei", eine Huldigung an die stolze Tatsache, dass das Land, im Gegensatz zu allen seinen Nachbarn, niemals kolonialisiert worden war. Bis 1939 hiess es Siam. Siam stammte vom Sanskrit-Wort "shyama" ab, was dunkel bedeutet. So waren die Bewohner Thailands einst von ihren Nachbarn genannt worden. Die Umbenennung in Thailand drückte den Wunsch nach einem moderneren Namen aus.
 


Tabellarische Uebersicht:

Fläche:513'115 km2
Einwohner: ca. 60 Mio.
Hauptstadt:Bangkok
Geburtenrate:1.4% pro Jahr
Verwaltungsgliederung:77 Provinzen (1999)
Amtssprache:Thai
Nationalfeiertag:5. Dezember
Währung:1 Baht  = 100 Satang 
Zeitzone:MEZ + 6 Std.
Klima:Vorwiegend tropisch
Höchster Berg:Doi Inthanon (2576 m.ü.M.)
Küstenlinie:2575 km
 
Das Land:
Der Kernraum von Thailand ist das 140 km lange und an der Küste bis 100 km breite Menam Chao Phraya-Tiefland. Dieses wird von Nord-Süd-verlaufenden Gebirgsketten, welche auf der Halbinsel Malakka ihre Fortsetzung finden, umrahmt. Den Osten des Landes nimmt das Koratplateau ein. Mit Ausnahme des Südens wird Thailand vom tropischen Monsunklima geprägt. Zwischen Juni und Oktober kommen die Monsunwinde aus dem Südwesten vom Meer her und bringen oft wolkenbruchartige Regenfälle. Dann ist es bereits morgens sehr schwül und die Temperaturen liegen im Schnitt um 32° Celsius. In Bangkok und in Küstennähe erreicht die Luftfeuchtigkeit bis zu 95%, ein für viele Europäer kaum erträgliches Mass.
Von November bis Ende Februar, im sogenannten Winter, ist es trocken und kühler. Die Durchschnittstemperaturen liegen tagsüber zwischen 22 und 30° Celsius. Im gebirgigen Norden können die Temperaturen nachts bis auf 8° Celsius sinken.
Während der heissen Zeit von März bis Ende Mai liegen die Temperaturen zwischen 35 und 40° Celsius, jedoch ist es dann vorwiegend trocken.
Im Nordosten des Landes, auch Isaan genannt, gibt es gelegentlich Dürren. Anderseits wird der Isaan manchmal von sintflutartigen Regenfällen mit verheerenden Überschwemmungen heimgesucht. Diese eher trockene, vegetationsarme Region wird oft als das Armenhaus Thailands genannt, wo viele Menschen in Armut leben.
Auf der langgestreckten malaiischen Halbinsel im Süden ist es bei geringfügigen Temperaturschwankungen beständig feuchtwarm. Die Sonne scheint fast immer und Regenfälle kommen unregelmässig das ganze Jahr über vor.
Zur Zeit sind etwa 18% der Landfläche bewaldet. Ausgedehnte Wälder kommen noch im Westen an der Grenze zu Myanmar  und im Norden vor.
Die Bevölkerung:
Staatstragendes Volk sind die Thais mit rund 99% der Gesamtbevölkerung. Ferner gibt es Chinesen, Malaien, Inder und Burmesen. Im Norden des Landes wohnen in abgelegenen Berggebieten die Stämme der Maeo, Yao, Karen, Lisu, Lawa, Lahu und Akha; jeder Stamm hat eine eigene Kultur, Sprache, Religion und Lebensweise. Etwa 95% der Thais sind Buddhisten, 3-4% sind Muslime, welche vorwiegend in den vier südlichsten Provinzen leben, der Rest sind Christen, Hindus und andere. Viele früher eingewanderte Chinesen sind mittlerweile im Besitz des thailändischen Passes.
Wirtschaft und Verkehr:
Thailand ist einer der führenden Reisexporteure Asiens. Weitere wichtige Produkte sind Mais, Maniok, Kautschuk, Jute, Zuckerrohr, Kokosnüsse, Sago und Sojabohnen. Ebenfalls bedeutend ist die Seidenraupenzucht. Ausserdem hat Thailand auch Wolframproduktion und Zinnerzabbau. Die Industrie ist traditionell auf die Verarbeitung landwirtschaftliche Erzeugnisse ausgerichtet. Daneben gibt es wenige Erdölraffinerien sowie Betriebe der Eisen-, Stahl-, petrochemischen, Reifen- und Textilindustrie. Ebenso bedeutend ist der Fremdenverkehr, vor allem an den Küstenregionen (Phuket, Pattaya, Koh Samui, Hua Hin) und im Norden Thailands (Chiang Mai, Goldenes Dreieck). Die Länge des Eisenbahnnetzes beträgt 3924 km, die des Strassennetzes etwa 156'800 km. Bedeutendster Überseehafen ist Bangkok. Internationale Flughäfen gibt es in Bangkok, Chiang Mai, Hat Yai und Phuket.
Empfohlene Reisezeiten:
Das tropische Monsunklima bringt Thailand jahreszeitlich bedingte Regenzeiten. Dies bedeutet aber nicht, dass es zu tagelangen Dauerregen kommt. Üblich sind wolkenbruchartige Schauer gefolgt von Sonnenschein. Nach starken Regenfällen kann das Meer durch einmündendes Flusswasser, das Erdreich und Pflanzen mit sich führt, getrübt sein. Die Strände werden schmaler und sind schneller durch Treibgut verunreinigt.
 
Winter (Nov - Juli)Sommer (Jan - Okt)
  
PattayaKoh Samui
Koh Samet / Koh Chang  
Cha-Am / Hua Hin 
Phuket / Koh Lanta 
Krabi / Khao Lak 
Pangkor / Penang 


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